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Drehplan-Vorlage für Videodrehs im Unternehmen

Ein Drehplan sagt allen Beteiligten, wann sie wo sein müssen und was gedreht wird. Die Vorlage bringt die vier Teile mit, die ein Drehtag braucht – und ein ausgefülltes Beispiel.

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Ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse. Die Beispielwerte sind erfunden – ersetz sie durch deine eigenen.

Drehplan-Vorlage als Excel-Tabelle

Vier Arbeitsblätter – Drehtag, Ablauf, Beteiligte, Packliste – mit einem ausgefüllten Beispiel, dazu ein Blatt mit Hinweisen.

XLSX 14 KB Stand

XLSX herunterladen: Drehplan-Vorlage als Excel-Tabelle

Drehplan-Vorlage als CSV

Der Ablauf mit Beispiel als Textdatei (Semikolon, UTF-8) – zum Import in Google Tabellen oder andere Programme.

CSV 2 KB Stand

CSV herunterladen: Drehplan-Vorlage als CSV

Was in einen Drehplan gehört

  • Drehtag

    Was für den ganzen Tag gilt: Datum, Drehstart und -ende, Drehort, Treffpunkt, Ansprechperson vor Ort, wer den Plan freigibt und eine Schlechtwetter-Variante.

  • Ablauf

    Ein Block je Szene, dazu Aufbau, Pause, Puffer und Abbau – mit Zeiten, Ort, Personen vor der Kamera, Einstellungen, Sprechertext und Technik.

  • Beteiligte

    Wer kommt wann, wer hat zugesagt und ob die Einwilligung für Bild und Ton vorliegt.

  • Packliste

    Was mitmuss, wie viel davon und wer es mitbringt – zum Abhaken am Vorabend.

Die Spalten des Ablaufs

Beginn, Ende, Dauer
Aus der Dauer der Blöcke ergeben sich die Uhrzeiten.
Aufbau, Pause und Puffer sind eigene Blöcke – so siehst du, ob der Tag zu voll wird.
Block
Aufbau, Szene, Pause, Puffer oder Abbau.
Beitrag / Szene
Welcher Beitrag hier entsteht.
Mit dem Arbeitstitel aus dem Redaktionsplan findest du das Material später wieder.
Format
Hochformat (9:16) für Reels, Shorts und Stories, Querformat (16:9) für klassische Videos.
Ort
Wo genau gedreht wird – Raum, Halle, Arbeitsplatz.
Vor der Kamera und Crew
Wer im Bild ist und wer hinter der Kamera arbeitet.
Einstellungen / Shots
Je Szene die Bilder, die du brauchst: Totale, halbnah, Detail.
Text / Sprechertext
Was gesagt wird – wörtlich oder als Stichworte.
Requisiten und Technik
Was für diese Szene bereitliegen muss.
Status und Notizen
Geplant, gedreht oder übersprungen – und was am Set auffällt.

Ausgefülltes Beispiel

Ein Vormittag für Recruiting-Reels in einer Werkstatt – die Werte sind erfunden. Die Excel-Datei enthält alle Spalten.

Ablauf des Beispiel-Drehtags
Zeit Block Beitrag / Szene Ort Vor der Kamera Einstellungen / Shots
08:00–08:30 Aufbau – Halle B – Licht setzen, Ton testen
08:30–09:15 Szene Ein Tag als Lehrling: Ankommen Eingang und Spind Lehrling, 2. Lehrjahr Totale Eingang; Nahaufnahme Spind; Detail Werkzeug
09:15–10:00 Szene Drei Fragen an den Ausbilder Büro Werkstattleitung Ausbilder Halbnah frontal; zweite Kamera seitlich
10:00–10:15 Pause – Aufenthaltsraum – –
10:15–11:00 Szene Vom Rohteil zum Werkstück Werkbank 3 Lehrling, 2. Lehrjahr Detailfotos je Arbeitsschritt; Übergang Rohteil zu fertigem Teil
11:00–11:30 Puffer Nachdrehs und Ersatzaufnahmen Halle B je nach Bedarf Fehlende Einstellungen aus der Liste
11:30–12:00 Abbau – Halle B – Material sichern, Speicherkarten doppelt ablegen

Worauf es am Drehtag ankommt

  • Puffer einplanen. Ein eigener Block für Nachdrehs und Unvorhergesehenes hält den Rest des Tages im Zeitplan.
  • Einwilligungen vor dem Dreh klären. Wer erkennbar im Bild ist, sollte vorher zugestimmt haben – die Vorlage hat dafür eine Spalte. Die rechtlichen Einzelheiten klärst du mit deiner Rechtsberatung.
  • Formate bewusst planen. Wer aus einer Szene ein Reel und ein Querformat-Video machen will, plant beide Einstellungen ein.
  • Den Plan rechtzeitig verschicken. Mit Ort, Treffpunkt, Ansprechperson und Schlechtwetter-Variante – und nach jeder Änderung neu.
  • Material noch am Set sichern. Speicherkarten doppelt ablegen, bevor du abbaust.

Drehtage planen in Postguide

Im Drehplaner von Postguide entsteht derselbe Plan ohne Tabelle. Du nimmst Beiträge aus der Produktion in den Drehtag auf, die Zeitleiste rechnet die Uhrzeiten ab dem Drehstart und markiert Blöcke, die hinter dem Drehende liegen.

  • Beteiligte bekommen den Plan per E-Mail mit Kalendereintrag und sagen ohne eigenes Konto zu oder ab.
  • Vor dem Dreh geht der Plan zur Freigabe an eine Person oder ein Team.
  • Am Set hakst du die Packliste ab, setzt Blöcke auf „Gedreht“ oder „Übersprungen“ und lädst Fotos und Videos direkt zum passenden Beitrag hoch.
  • Als PDF oder über einen Lese-Link teilst du den Plan mit allen, die kein Konto haben.

Mehr dazu: Drehplaner und Skript und Storyboard.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Drehplan, Callsheet und Shotlist?

Der Drehplan ordnet den ganzen Drehtag: Ort, Zeiten, Szenen und Beteiligte. Das Callsheet – beim Film auch Tagesdispo – ist die Kurzfassung für alle am Set: wer wann wo sein muss. Die Shotlist zählt je Szene die Einstellungen auf, die gedreht werden.

Die Vorlage vereint alle drei: Die Blätter „Drehtag“ und „Beteiligte“ entsprechen dem Callsheet, die Spalte „Einstellungen / Shots“ im Ablauf der Shotlist.

Wie genau muss ein Drehplan sein?

So genau, dass jede beteiligte Person ohne Rückfrage weiß, wann sie wo sein muss und was sie mitbringt. Für einen kurzen Dreh mit zwei Personen reichen Drehtag und Ablauf; bei mehreren Szenen, Orten oder externen Beteiligten lohnen sich auch Beteiligtenliste und Packliste.

Wer bekommt den Drehplan?

Alle, die am Dreh mitwirken: Personen vor der Kamera, die Crew, die Ansprechperson am Drehort und wer den Plan freigibt. Schick ihn rechtzeitig vor dem Dreh und nach jeder Änderung neu.

Gibt es die Vorlage auch für Word?

Nein, die Vorlage gibt es als Excel- und als CSV-Datei. In einer Tabelle lassen sich Blöcke leichter verschieben, sortieren und filtern. Zum Drucken stellst du in deinem Tabellenprogramm Querformat und Spaltenbreiten ein.

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